Zurück in der Stadt

Die letzten vier Tage war in dem Ort Morro de São Paulo auf der Insel Ilha de Tinharé. Für den Hinweg hatten wir uns für den zwar längeren, aber preisgünstigeren Weg entschieden. Mit einer Fähre auf eine andere Insel, dann mit dem Bus zu einem anderen Fährhafen und dann nach Morro. Daraus wurde dann Fähre-Taxi-Taxi-Boot, preisgünstig war es nicht und es halt viele viele Stunden gedauert…

Als wir ankamen warteten schon einige Taxis auf uns die uns mit unserem Gepäck helfen wollten. Da die Insel aber fast autofrei ist, sind Taxis dort Schubkarren! Unsere Taschen konnten wir aber auch selber tragen und das Hostel war auch schnell gefunden. Das Hostel war super und es brauchte auch nur wenige Minuten um sich ein kleines bisschen in den Ort zu verlieben. Morro de São Paulo ist wirklich unglaublich schön!


Die Zeit dort haben wir damit verbracht uns die Strände anzuschauen, in der Sonne zu liegen, wunderschöne Sonnenuntergänge anzuschauen und Delfine im Meer zu beobachten. Für ein bisschen Nervenkitzel hat eine Seilbahn gesorgt die von einem Berg aus, auf 70Meter Höhe anfing 300Meter durch die Luft ging und mitten im Meer endete. Ich finde das Ganze hat den Namen Seilbahn wirklich verdient. In Deutschland hätte man für sowas wohl ein Drahtseil benutzt, aber hier es einfach ein Seil...

 

Einen Tag waren wir mit einem Schnellboot unterwegs und sind einmal und die Insel rum gefahren und haben zwischen durch Stopps zum Schnorcheln, Mittagessen, wandern etc gemacht. Bei solchen Touren ist es ja wirklich immer auch spannend sich die anderen Leute mal anzuschauen. Ein Pärchen hatte ihren kleinen Hund mit…auf einem engen Schnellboot…Frauchen hat sich mit einer Hand am Hosenbein von ihrem Liebsten festgekrallt und mit den anderen Hand den Hund versucht so fest zu halten, dass er nicht wegfliegt, er aber auch nicht zerdrückt wird. Natürlich ist der Hund irgendwann ins Wasser gesprungen, aber kein Problem, nach kurzem Gekreische war das Pullöverchen in der eigens für den Hund mitgebrachten Tasche gefunden. Sehr unterhaltsam kann ich euch sagen.

Ansonsten war die Tour echt super und man hat nochmal etwas mehr Überblick über die Insel und die Landschaft dort bekommen.

 

 

Abends werden am Strand immer Cocktail- und Crêpestände aufgebaut. Cocktails werden immer mit frischem Obst gemacht, dementsprechend spektakulär sahen teilweise die Stände aus. Crêpes mit Nutella und Banane gab es am Stiel. Mhmmm

 

 

Einen Vormittag sind wir mit dem Boot einen Ort weiter gefahren und dann den Weg bei Ebbe am Strand zurück gelaufen. Traumhafter Strand mit Palmen und Felswänden. Mache der Felsen sollen ganz besonderen Matsch an sich haben, den sich manche Leute auf den kompletten Körper schmieren für schönere Haut. Vom Strand aus konnte man auch direkt in die Behandlungszimmer des Krankenhauses gucken. In Morro gab es nur so ein kleines Gefährt mit einer Liege drin das als Krankenwagen fungierte. Damit wurden die Leute dann zum Hafen gebracht und ich vermute dass sie dann in dieses besagte Krankenhaus direkt am Strand gefahren wurden. Ein Glück mussten wir davon nichts in Anspruch nehmen.

 

 

Für den Rückweg haben wir uns dann wir ein Schnellboot entscheiden, dass direkt nach Salvador gefahren ist. Das hat nur 2Stunden gedauert und war im Endeffekt auch nicht viel teurer als unser komplizierter Hinweg. Leider war die Fahrt wirklich etwas rasant und Theresa wurde etwas Seekrank, aber nach der Ankunft ging es schnell wieder. So, nun lade ich euch noch ein paar Fotos von diesem bezaubernden Wochenende hoch J

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